Apfel-Maronen-Brot (von Irmgard Rose-Natzschka/ “Wildes Brot”)

Manchmal trifft man Geschwister im Geiste, Menschen, mit denen man keinerlei verwandtschaftliche Beziehung hat und dennoch eine besondere Gemeinsamkeit besteht. Benjamin Bembnista, der Brotpoet, ist so jemand. Wir kennen uns nur virtuell, trotzdem haben wir immer wieder zeitgleich die gleichen Ideen für neue Rezepturen und geben ihnen, völlig unabhängig voneinander, sogar den selben Namen. Witzig, oder?  Nachdem Ben und ich das mehrfach festgestellt hatten, haben wir beschlossen, uns gemeinsam und trotzdem unabhängig voneinander an die Entwicklung eines Rezeptes aus den selben Zutaten zu machen, Dinkel, Roggen, Äpfel und Maronen.

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Dinkel-Vollkornbrot (mit Möhren, Hafer und Chia-Samen)

„Dinkel ist das beste Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner. Es verschafft dem, der es isst ein rechtes Fleisch und bereitet ihm gutes Blut. Die Seele des Menschen macht er froh und voll Heiterkeit. Und wie immer zubereitet man ihn isst, sei es als Brot, sei es als andere Speise, ist er gut und lieblich und süß.“ (Hildegard von Bingen, 1098 – 1179)

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EinkHörnchen (Einkorn-Dinkel-Hörnchen)

Urgetreide als Beitrag zur abwechslungsreichen Ernährung liegt nicht nur im Trend (was ja schlicht und einfach verwerflich wäre, nur deswegen darauf zuzugreifen) – sondern bietet neben der geschmacklichen Abwechslung auch neue Erfahrungen im Verarbeitungsprozess und erweitert das experimentelle Feld der Rezeptur-Entwicklung. Auch darf man ruhigen Gewissens behaupten, dass man mit der Getreide-Abwechslung etwas Positives für seine ernährungsphysiologische Balance tut.

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