Zehn-Fuffziger (Weizenbrötchen Typ 1050)

Eine positive Eigenschaft beim Brotbacken ist der Fakt, dass Mehle gleicher Sorte aber unterschiedlichen Types beinahe in jedwede Richtung ausgetauscht werden können. So kann 1050’er Mehl ruhigen Gewissens 550’er, 812’er, 1200’er, 1600’er Mehl ersetzen und umgekehrt, wenn man dies bei der Wasserzugabe berücksichtigt. Ebenso fanzösische Typen (T55, T65, T80, T110, T150), italiensiche Typen (Tipo 00, Tipo 0, Tipo 1), österreichische Typen (W700, W1600) oder Schweizer Mehle (Weißmehl, Halbweißmehl, Ruchmehl) bieten eine gute Alternative. Auch Vollkornmehl kann als Äquivalent in Betracht gezogen werden – wenn man ein paar Spielregeln berücksichtigt. Weiterlesen

EinkHörnchen (Einkorn-Dinkel-Hörnchen) (weizenfrei)

Urgetreide als Beitrag zur abwechslungsreichen Ernährung liegt nicht nur im Trend (was ja schlicht und einfach verwerflich wäre, nur deswegen darauf zuzugreifen) – sondern bietet neben der geschmacklichen Abwechslung auch neue Erfahrungen im Verarbeitungsprozess und erweitert das experimentelle Feld der Rezeptur-Entwicklung. Auch darf man ruhigen Gewissens behaupten, dass man mit der Getreide-Abwechslung etwas Positives für seine ernährungsphysiologische Balance tut.

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Maïmounas (Weizen-Brötchen mit Teff, Hirse und Sesam)

Das Wort Maïmouna stammt aus dem arabischen Sprachraum und ist vor allem in nordafrikanischen Gegenden ein geläufiger Mädchenname. Das Wort lässt sich grob mit „die Glückliche“ oder „vom Schicksal begünstigt“ übersetzen.

Diese Brötchen sind aus der Idee heraus entstanden, dem Kinderladen (alternativer/ selbstverwalteter Kindergarten), für den ich seit einiger Zeit Brote und Brötchen backe, ein Brötchen zu kreieren, das die Philosophie und die Identität des Kinderladens aufgreift und einfängt. Darüber hinaus stellte ich an meinem Brötchen noch den Anspruch, für ALLE Personen des Kinderladens, auch für die Kleinsten, verzehrbar zu sein – und natürlich sollten sie vegan bleiben, damit sie dem Wort ALLE gerecht werden ;0)

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