Frohes neues Jahr 2019

Neujahrsgrüße, Reflexionen, neue Impulse, Zusammenarbeiten und Kooperationen…

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn du das hier liest, so sind das die ersten Zeilen, die ich im neuen Jahr, im Jahr 2019 in den Blog tippe und in die Welt hinaus werfe. Auch wenn die ersten Kalenderblätter bereits abgerissen sind, schicke ich dennoch ein ehrliches und lautes „FROHES UND GESUNDEN NEUES JAHR“ für jede*n Einzelnen von euch.

Ein Jahreswechsel zwingt mitunter zu einem Resümee: Was war? Was bleibt? Was wird? Ich will mein Resümee nicht ganz so Pathos-trächtig ausschmücken, nicht ganz so rührselig auf 2018 blicken,  sondern einfach nur klar, bewusst und realistisch das vergangene Jahr „Brot-bezogen“ reflektieren. Ich habe im letzten Jahr insgesamt 29 Rezepte im Blog veröffentlicht; besonders reizvoll waren dabei die Ausflüge in die Gefilde von Urgetreide und seltenen Getreiden. Die Anzahl ist eher gering im Vergleich zu anderen Brot- oder Food-Blogs; der Blog ist und bleibt eben ein Hobby und eine Leidenschaft von mir, die ich mit anderen Leidenschaften teilen muss und werde ;0) Weitere Rezepte und Artikel habe ich für das Brot-Magazin (siehe: https://www.brot-magazin.de/) entwickelt und geschrieben, worauf ich schon, ja man darf es ruhig sagen, irgendwie stolz bin. Auch im laufenden und kommenden Jahr möchte ich die Zusammenarbeit fortlaufen lassen, da ich eine große Freude daran habe, Rezepte zu entwickeln, auszutesten, Stellschrauben zu verändern und Vorstellungen in Teig zu gießen und als gelungene Realität aus dem Ofen zu ziehen. Auch habe ich für „Germanfoodblogs“ ein Interview gegeben, in dem etwas mehr von mir preis gegeben wird (siehe: https://www.germanfoodblogs.de/interviews/2018/11/29/ben-aus-lneburg-brotpoet) – das Interview ersetzt auch ein wenig die klassische „Über-mich“-Kategorie, die hier im Blog (noch?) nicht existiert. Weiterhin konnte ich auch im Jahr 2018 meine Leidenschaft für das Brotbacken im Backhaus von Wiesenfeld (Geisa) in der Rhön ausleben – knapp 100 kg Teig wurden zu knapp 85 Broten verarbeitet (inklusive dem Ansetzen von Sauerteigen und Vorstufen); zusätzlich wurde zum Jahresausklang noch einmal das Backhaus angefeuert und ich habe es mir nicht nehmen lassen, den „Winter-Rhöner“ im Backhaus zu realisieren. Das Jahr 2018 war somit ein Jahr voller neuer Impulse (eigene Getreidemühle und das Experimentieren mit diversen Getreiden) und Zusammenarbeiten und voller wesentlicher beständiger Elemente.

Zum Jahresende kam es zu einer sehr besonderen und wundervollen Begegnung. Die Heidebäckerei Meyer (klicke hier: https://www.baeckerei-meyer.de und hier: https://www.baeckerei-meyer.de/fileadmin/user_upload/unternehmen/imagebroschuere.pdf) ist hier in meiner Wohngegend und südwärts eine häufiger vertretene Bäckerei, die mich sehr überzeugt: Handwerkliches Können, gepaart mit Kreativität, fairen Preisen und viel Authentizität; außerdem abwechslungsreiche und schlussendlich auch äußerst lecker Backwaren….ihr merkt: Ich bin überzeugt!!! Ich hatte mich als „Berater-Kunde“ (siehe: https://www.baeckerei-meyer.de/beraterkunden.html) angeboten und bekam ein viel lukrativeres „Amt“ angeboten. Die Gebrüder Meyer luden mich zum Hauptsitz nach Wahrenholz ein und zeigten mir die „Wirkungsstätten“ der Heidebäckerei. Ein so handwerkliches Know-How und ursprüngliches Arbeiten in einem so großen Stil und Maßstab habe ich selten, wohl eher noch nie, erlebt. Aroma-Stücke (fermentierte Malzteige), verschiedenste Sauerteige, das Rösten von Saaten und Brühstücke aus gerösteten Saaten, Quellstücke und weitere Vorstufen werden alle vor Ort frisch angesetzt und die Teige langzeitgeführt, was sich im Aroma, in der Frischhaltung und auch im Charakter der Brote und Brötchen widerspiegelt. Auch Regionalität ist eine wichtige Stellschraube in der Heidebäckerei Meyer, die Getreide kommen teils direkt aus Wahrenholz, die Milch wird von langen vertrauten nachbarschaftlichen Beziehungen bezogen, eingesetzte Zutaten gehen  wo immer möglich die kürzesten Transportwege. Eine wunderbare Philosophie. Chef-Bäcker und Geschäftsführer Herbert Meyer strahlte eine sehr große, authentische und euphorisierende Leidenschaft für das Handwerk aus und sprudelte auch bei einem entspannten Kaffee mit köstlichem Kuchen vor neuen Ideen, die wir sogar gemeinsam besprechen konnten. Die Gebrüder Meyer hatten die Vorstellung, mich, BROTPOET, Ben Bembnista, als „Brot-Botschafter“ einzusetzen – bei neuen Kreationen oder auch bei laufenden „Lieblingen“ gebe ich meine Eindrücke, Ideen und Anregungen weiter und unterstütze somit den kreativen Prozess mit meinem Blick außerhalb der großen Backstube und durch eine „Konstruktiv-kritische“ Zunge. Ihr kennt das: Je länger man selber bäckt, desto kritischer wird man….eine Art Brot-Snob, im positiven Sinne. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit, die ich in der Form bisher einmalig finde: Handwerksbäckerei trifft auf Hobbybäckerei. Meister trifft auf Blogger. Brotliebhaber trifft auf Brotliebhaber – Brot verbindet eben fortwährend und immerdar ;0)

Meine aktuelle Empfehlung als „BROTschafter“: Das Heidebrot der Heidebäckerei Meyer ist einzigartig!!! Saftig und lange Frischhaltung, komplexes und aromatisches Säurespiel, herbe und getreidige Geschmackserlebnisse mit durchsetzungsstarker Roggen-Note. Kaum ein Brot passt besser in den Norden und spiegelt gelungener die authentische und puristische Seele der Heide wider. Ich habe bereits einmal versucht, dieses Brot nachzubacken; allerdings mit mäßigem Erfolg….da bleibe ich vorerst beim Original und hole es bei meinem „Bäcker des Vertrauens“, bei dem ich bereits einen blick in die Backstube werfen konnte. Danke nochmal an die Herren Meyer, an das entgegengebrachte Vertrauen und auf eine positive und konstruktive Zusammenarbeit!

Abschließend nochmal an alle: Frohes und gesundes neues Jahr voller wunderbarer Momente :0)

Ach ja: Der Beitrag mag Werbung enthalten, wenn man es so auslegen mag. Aber ich gebe eher MEINE Empfehlungen, Anregungen, Impulse und Verweise preis. Jedes Wort, jeder Link, jeder Hinweis entspringt meinem Kopf und meinen Fingern an meiner Tastatur. Ich liebe das Brotbacken und teile diese Leidenschaft vielfältig. Ich werbe weniger, sondern gebe meine Erfahrungen kund. Meine Erfahrungen können angenommen oder abgelehnt werden….that’s all :0)

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